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Konditionstraining – 5 Sportarten für mehr Ausdauerleistung

 Konditionstraining

Krafttraining hat zweifelsfrei viele positive Auswirkungen auf unseren Körper, jedoch wirkt es sich durch kurze und intensive Einheiten nicht ausreichend positiv auf das Herz-Kreislaufsystem und somit auf unsere Kondition und Ausdauerleistung aus. Erfahre in diesem Artikel warum es neben dem Krafttraining auch wichtig ist Konditionstraining zu betreiben und welche Sportarten sich dafür am besten eignen!

 

Ist Konditionstraining für Kraftsportler notwendig?

Das Herz ist der Motor eines jeden Lebens. Leider hat der Kraftsport mit schweren Gewichten ausgerechnet auf den Herzmuskel und unsere Kondition keine optimale Wirkung.

Um einen gesunden, belastbaren und starken Körper in jeder Hinsicht zu entwickeln, ist ein angemessenes Herz-Kreislauftraining, auch Konditionstraining genannt, nötig.

Angemessen heißt: Ohne sich zu überlasten, und mit einem vernünftigen Trainingsplan. Niemand sollte ein Konditionstraining mit einem 10 Kilometer langen Dauerlauf beginnen – aber genau das geschieht immer wieder.

Dabei müssten gerade Bodybuilder wissen, dass eine Hantel mit viel Gewicht sich nicht einfach so ohne angemessenes Training stemmen lässt und genauso verhält es sich auch beim Konditionstraining.

Ausdauersportarten die unsere Kondition verbessern sind zum Beispiel Joggen oder Radfahren. Diese Sportarten trainieren in erster Linie unser Herz-Kreislaufsystem und sorgen für eine konstante Leistungsbereitschaft unseres Körpers über einen längeren Zeitraum.

Konditionstraining bedeutet also: Kondition aufzubauen, mit der eine konstante körperliche Belastungen über eine längere Zeit ermöglicht wird.

 

Konditionstraining, hat für den Muskelaufbau ebenfalls viele Vorteile

Die Versorgungslage im Körper wird insgesamt besser durch Konditionstraining. Gesteigerte Durchblutung und Sauerstoffsättigung im Blut infolge einer Ausdauerbelastung sorgen dafür, dass auch die Trainingseffekte des Bodybuildings schneller zu spürbaren und messbaren Erfolgen führen.

Anders ausgedrückt: Ein trainiertes Herz-Kreislaufsystem, das den Körper effektiv mit Nährstoffen versorgen kann, wird schneller Muskulatur aufbauen, als ein „untrainierter“ Organismus mit schlechter Kondition.

 

Konditionstraining – diese 5 Ausdauersportarten sind der perfekte Ausgleich zum Krafttraining

Es gibt viele Sportarten, um die eigene Kondition zu verbessern und die je nach Temperament und körperlichen Voraussetzungen für Kraftsportler und Bodybuilder geeignet sind.
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Die im Folgenden vorgestellten Sportarten sind Ausdauersportarten, welche das Krafttraining sinnvoll ergänzen – und aus eigener Erfahrung sehr viel Spaß machen können. Denn Sport, der ohne Freude und Spaß an der Sache ausgeübt wird, nützt letztlich auf lange Sicht sowieso nichts!

 

1. Konditionstraining mit dem Fahrrad

Wenn das Fitnessstudio weit genug von Zuhause entfernt liegt oder man bereit ist, einen Umweg mit dem Fahrrad zu fahren, macht es Sinn, das Konditionstraining schon auf dem Weg zum Krafttraining auszuüben. Dort angekommen spart man sich dadurch die Zeit fürs Aufwärmen und kann sofort mit dem Krafttraining loslegen.

Radfahren hat aber noch viele weitere Vorteile, so entlastet es die Gelenke und trainiert sehr gut unser Herz-Kreislaufsystem. Je nach Wahl von Rad und Strecke gibt es beim Radeln ganz unterschiedliche Möglichkeiten, das Konditionstraining zu dosieren.

Ein ganz normales Fitnessbike wie dieses hier, leistet bereits als Trainingsgerät gute Dienste. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es mindestens zwei bis drei Mal wöchentlich für mehr als eine halbe Stunde (am Stück!) zum Einsatz kommt. Wer eine Stufe höher gehen möchte, kann mit Rennrad oder Mountainbike die Beanspruchung beim Konditionstraining mit dem Fahrrad noch steigern.

Auch zum Einkaufen oder zur Arbeit kann statt dem Auto das Fahrrad benützt werden. Ohne speziellen Zeitaufwand kann hier die Kondition ganz nebenbei verbessert werden. Mütter oder Väter können beim Radeln auch ihre Kleinen mitnehmen.

Einfach einen Fahrradanhänger hinten dran hängen und los geht’s. Für Kinder ist das ein riesen Spaß und für ihre Eltern ein perfektes Ausdauertraining. Hier findest Du Fahrradanhänger die sich bewährt haben.

 

2. Reaktion, Konzentration und Kondition durch Badminton

Badminton ist eine klasse Sportart, die viel Spaß machen kann! Sie erfordert ein hohes Maß an körperlicher Fitness, Reaktionsfähigkeit, Koordinationsfähigkeit, Konzentration – und Kondition!

Badminton ist wetterunabhängig, weil es sich um einen Hallensport handelt. Man kann diese Sportart deshalb meist nur im Verein ausüben, weil der über Hallenzeiten verfügt. Auch Sportstudios bieten inzwischen oftmals Badminton-Plätze an.

Am besten machen Anfänger einen Badminton-Kurs. Gute Hallenschuhe mit heller Sohle sind dabei Voraussetzung. Im Kurs kann man Technik und Regeln lernen – und für sich herausfinden, ob diese Sportart mit Gegenspieler die Richtige für einen ist..

 

3. Konditionstraining durch Joggen oder Lauftraining

Das gute alte Jogging empfiehlt sich als Konditionstraining zum Bodybuilding aus mehreren Gründen:

Man kann, ohne viel Aufwand, praktisch überall laufen – sogar in der Stadt. Allerdings sollte die Luftqualität einigermaßen gut sein, damit auch wirklich Sauerstoff in den Lungen ankommt und nicht nur Feinstaub oder Abgase aus irgendwelchen Industrieschornsteinen. Das Terrain sollte also schon sorgfältig ausgewählt werden.

Das Laufen im Wald eignet sich hierfür natürlich am besten, denn es kann auch nicht jeder auf Asphalt gut laufen. Laufschuhe sind beim Joggen der Ausrüstungsgegenstand, der mit Fachberatung gekauft werden sollte. Gute Laufschuhe, wie diese hier sind nicht im Discounter und auch nicht billig zu haben.

Wer seinen Gelenken nicht schaden will, sollte ein Fachgeschäft aufsuchen und sich ausführlich beraten lassen. Am besten ist ein Laden, der eine Laufanalyse durchführen kann. Auch Laufgruppen sind für Einsteiger eine gute Möglichkeit, unter Aufsicht und Anleitung das Training zu beginnen.

Kleidung muss für das Jogging nicht speziell angeschafft werden. Allerdings ist Funktionskleidung vor allem in der kalten Jahreszeit zu empfehlen, damit sich Läufer nicht ungewollt verkühlen. Hier empfehlen wir Fasern und Schnitte, die Schweiß schnell aufnehmen, von der Haut weg transportieren und die rasch trocknen.

Joggen entspannt Menschen übrigens von Natur aus – wenn man nur lang genug läuft, werden Endorphine im Körper freigesetzt und die wiederum machen glücklich!

bester Laufschuh - Konditionstraining

 

4. Konditionstraining durch Schwimmen

Schwimmen hat den schönen Effekt, dass alle Gelenke des Körpers gut entlastet werden. Auch der Rücken und deshalb eignet sich dieses Konditionstraining auch besonders gut für Anfänger oder übergewichtige Personen.

Zudem beansprucht Schwimmen fast alle Körpermuskeln; es handelt sich hier um ein Konditionstraining, das sozusagen eine Breitbandwirkung hat. Nicht umsonst haben Profi-Schwimmer einen breiten Rücken und eine starke Brustmuskulatur.

Netter Nebeneffekt: Die Ergebnisse durch das Krafttraining können sich beim Schwimmen gut sehen lassen!

 

5. Konditionstraining durch Fußball spielen

Fußball ist von der körperlichen Belastung her mit dem Sprinten zu vergleichen. Dabei wird unbewusst über längere Zeit eine kurze Strecke gelaufen und immer wieder werden auch kurze Stopps eingelegt. Dies führt dazu, dass zum Einen die Kondition verbessert und zum Anderen die Beinmuskulatur trainiert wird.

Aber Achtung! Fußball kann NICHT ein ordentliches Beintraining im Fitnessstudio ersetzen, da sich die Beinmuskulatur an die Belastung beim Fußball mit der Zeit gewöhnt und die Progression, also der erhöhte Trainingsreiz durch eine Steigerung fehlt!

 

Fazit

Ein ergänzendes Konditionstraining zum Fitness- und Kraftsport ist notwendig, wenn man rundum gesund und trainiert sein möchte. Viel Muskelmasse muss auch dementsprechend durchblutet werden, somit steigt auch die Belastung auf das Herz.

Wer dadurch Bluthochdruck vermeiden möchte, tut Gutes daran, 2-3 Mal in der Woche ein 30 bis 45-minütiges Konditionstraining in seinen Trainingsplan mit einzubauen.




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8 Kommentare

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  1. Zerrin

    Toller Post :)
    Wie sieht’s mit Crosstrainer aus? Ich jogge seit einigen Jahren fast täglich (immer ne Stunde ca. 10km), allerdings machen das meine Knie nicht mehr mit (erstmal eine Standpauke vom Arzt bekommen, weil ich nicht die richtigen Schuhe an hatte >.< also war's meine Schuld). Mein Arzt hat mir deswegen den Crosstrainer empfohlen und nun gehe ich fast täglich 1 Std. aufm Crosstrainer.
    Ich würde gerne wissen, ob ich denselben Energieverbrauch habe und die Ausdauer genauso gut trainiert wird.
    Und ist Crosstrainer wirklich gesünder für die Gelenke?
    Liebe Grüße,
    Zerrin :)

    1. Peter Böhm

      Hallo Zerrin,
      danke für deinen sehr hilfreichen Kommentar, da sieht man mal wieder wie wichtig die richtigen Laufschuhe sind. Ich kenne das nur zu gut, denn bei mir machten sich auch schon leichte Schmerzen im Knie bemerkbar und zuerst dachte ich das diese vom Beintraining kommen, jedoch stellte sich heraus, dass es das Lauftraning war. Seit ich meine geliebten Nike-Laufschuhe) habe, ist dieses Problem aber auch bei mir verschwunden, zum Glück!

      Zu deiner Frage Laufen oder Crosstrainer: Laufen auf dem Laufband ist nicht gelenksschädingend, Voraussetzung ist natürlich, wie du nun weist, das richtige Schuhwerk und das du gesund bist.

      Bezüglich Crosstrainer oder Laufband macht es keinen Unterschied in Bezug auf die Kalorien, da man ja bei beiden Geräten die Intensität einstellen kann. Wenn du einen höheren Widerstand am Crosstrainer wählst, wirst du auch mehr Kalorien verbrennen und das Selbe am Laufband!

      Am besten du trainierst mit einem Cardiogerät, das dir am meisten Spaß macht, denn dann wirst du es auch auf Dauer nutzen!

      Viele Grüße,
      Peter

      1. Zerrin

        Ok, danke für die ausführliche Antwort :).
        Finde deinen Blog echt Spitze. Werde es weiterverfolgen!
        Liebe Grüße,
        Zerrin

        1. Peter Böhm

          Vielen Dank Zerrin und alles Gute! :)

  2. Simon

    Ich finde schwimmen wird immer unterschätzt und bei solchen Listen vernachlässigt. Danke, dass du es mit reingebracht hast.
    Beim Schwimmen werden so viele Muskeln beansprucht, die einfach wichtig sind und zudem hat man auch einen extrem hohen Bewegungsradius, da alle Gliedmaßen strecken/beugen müssen.
    „Netter Nebeneffekt: Die Ergebnisse durch das Krafttraining können sich beim Schwimmen gut sehen lassen!“ für den einen nett, für den anderen ein trauriger schreck :P…Im Bulk lieber nicht ins Schwimmbad haha

    Aber: Guter Beitrag, gute Liste, gute Seite ;)

  3. Steven

    Sehr schöner Beitrag. Ich persönlich finde Konditionstraining besonders wichtig als Ausgleich zum Kraftsport.

  4. Nadja

    Hi,

    ich gehe nun seit 6 Monaten Joggen und seitdem ist meine Kondition und Leistungsfähigkeit enorm gestiegen. Vorher war ich schon aus der Puste wenn ich mal rannte um die Bahn zu bekommen. Nun laufe ich alle 2 tage mind12 km.

    LG

  5. Marco

    Ich verfolge nun auch schon seit einigen monaten das training und muss von Woche zu woche feststellen wie ich immer mehr erreiche.

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