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Vitaminmangel – Ursachen, Symptome und Vorbeugung

Vitaminmangel

Wer beim Training unter Muskelschwäche, Krämpfe oder allgemeine Müdigkeit leidet, schiebt diese Symptome häufig auf die Tagesform oder psychischen Stress. Ein Vitaminmangel kommt dabei nur selten in Frage. Erfahre deshalb wie Du die Symptome eines Vitaminmangel erkennst und wie Du einen Vitaminmangel vorbeugen kannst!

 

Was sind Vitamine und wie viele Vitamine gibt es?

Als Vitamine bezeichnet man Mikronährstoffe, die für den Menschen lebensnotwendig sind, vom Körper allerdings nicht selber hergestellt werden können.

Sie müssen also ausreichend über eine abwechslungsreiche Ernährung aufgenommen werden, denn es gibt kein Lebensmittel, das alle wichtigen Vitamine in ausreichender Form enthält.

Forscher sprechen von 13 fettlöslichen Vitaminen:

  • Vitamin A
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Vitamin K

und 9 wasserlöslichen Vitaminen:

  • Vitamin B1,B2, B3, B5, B6, B8,
  • Vitamin B11, auch Folsäure genannt
  • Vitamin B12
  • Vitamin C
    .

Wozu brauchen wir Vitamine und wie entsteht ein Vitaminmangel?

Im Wesentlichen sind Vitamine verantwortlich für einen reibungslosen Ablauf von Stoffwechselaktivitäten, sie stärken das Immunsystem und sind am Aufbau von Knochen, Zähnen, Muskelzellen und Blutkörperchen beteiligt. Auch wenn die tägliche Zufuhr von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten gedeckt ist, kann trotzdem ein Vitaminmangel entstehen, der den Muskelaufbau stark beeinträchtigt!

Die Ursache für einen Vitaminmangel liegt also in den meisten Fällen bei einer einseitigen Ernährung, wie es bei vielen Diätformen oftmals der Fall ist. Einen Sonderfall bei der Aufnahme von Vitaminen bildet das Vitamin D, von dem man mittlerweile weiß, dass es genau genommen ein Hormon, wie beispielsweise Testosteron ist.

Es wird in der Haut unter Einfluss von UV-Strahlen gebildet. Wer also zu wenig Licht auf seine Haut lässt, läuft Gefahr einen Vitamin D Mangel zu entwickeln. Auch verschiedene Darmerkrankungen wie chronischer Durchfall oder die Einnahme von Antibiotika über einen längeren Zeitraum, kann einen Vitaminmangel zur Folge haben.

 

Unter welchen Symptomen leiden Menschen mit Vitaminmangel?

Die Symptome von Vitaminmangel sind in den seltensten Fällen eindeutig. So kann ständige Müdigkeit auf einen Mangel an Vitamin B6, B12, C, D und E hindeuten. Trockene, schuppige oder entzündete Haut tritt bei einem Mangel an Vitamin A, E und B2 auf.

Ein Bluttest beim Arzt ist also die beste Wahl um zu erkennen, welche Nährstoffe dem eigenen Körper tatsächlich fehlen. Generell sei jedoch erwähnt, dass gerade Kraftsportler gefährdet für einen Mangel an den Vitaminen B1, B6 und B12 sind. Besagte Mikronährstoffe sind essentiell für die Aufnahme und den Abbau von Proteinen und Kohlenhydraten, die besonders in der Aufbauphase vermehrt zugeführt werden.

Neben den bereits erwähnten Hautveränderungen zeigen sich bei einem Vitaminmangel auch Kreislaufprobleme (Vitamin B1), Stimmungsschwankungen und Appetitlosigkeit (Vitamin B6), Müdigkeit, Muskelschwäche und Blässe (Vitamin B12).

Unter erhöhter Anstrengung ist der Körper mehr oxidativem Stress ausgesetzt. Das heißt, dass mehr Radikale freigesetzt werden, als im Ruhezustand. Die Vitamine A und C helfen bei der Reduktion, also der Neutralisierung, dieser Radikale. Somit ist ein Vitaminmangel unter Sportlern auch keine Seltenheit.

Sie äußern sich durch trockene Haut, Haare, Augen und Nägel und (in seltenen Fällen) Sehstörungen (Vitamin A) sowie durch Müdigkeit, ein schwaches Immunsystem, Gelenkschmerzen und Leistungsschwäche (Vitamin C).

Neben Vitaminen können dem Körper auch Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Kalzium oder Eisen fehlen. Teils bedingen sich die Mängel auch gegenseitig:  So ist Vitamin D verantwortlich für die Kalziumaufnahme im Darm. Ein Mangel an Vitamin D führt damit unweigerlich auch zu einem Mangel an Kalzium.

Dieser Mineralstoff ist wiederum zuständig für die Härte und das Wachstum der Knochen und Zähne, dabei ist dies sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene zutreffend – wie dieser Beitrag bestätigt.

TIPP: Wie Du siehst ist dieses Thema sehr komplex. Eine genaue Diagnose kann daher immer nur der Arzt Deines Vertrauens stellen!

 

Was kann man gegen einen Vitaminmangel tun?

Durch eine ausgewogene Ernährung, mit viel frischem Obst und Gemüse sowie (mindestens zweimal pro Woche) Fisch und magerem Fleisch, sollte sich ein Vitaminmangel in den meisten Fällen beheben lassen.

Manchmal kann aber auch eine Einnahme von Mitteln zur Nahrungsergänzung hilfreich sein. Beispielsweise bei Vegetariern und Veganern, denen ansonsten das wichtige Vitamin B12, welches hauptsächlich in Fleisch vorkommt, fehlen würde.

Auch in besonders stressigen Lebensphasen mit wenig Interesse und/oder Zeit für eine richtige Ernährung können Nahrungsergänzungsmittel sehr hilfreich sein. Bei Online-Händlern, wie beispielsweise Glucosamine.com findet man dazu dann die passende Vitamin-Nahrungsergänzung.

Bei der Zubereitung von Speisen sollte auf die Eigenschaften der unterschiedlichen Vitamingruppen Rücksicht genommen werden Vitamine aus der fettlöslichen Gruppe sollten mit etwas Öl zubereitet werden, da dies die Aufnahme der Nährstoffe erleichtert. Außerdem lösen sich Vitamine aus dieser Gruppe erst unter Einwirkung von Hitze aus ihren Zellen.

TIPP: Rotes und gelbes Gemüse (Vitamin A), grünes Gemüse wie Brokkoli und Spinat (Vitamin K) und Fisch (Vitamin D) am besten in etwas pflanzlichem Öl (Vitamin E) anbraten, um eine optimale Aufnahme zu gewährleisten.

Lebensmittel mit wasserlöslichen Vitaminen hingegen sollten mit möglichst wenig Wasser zubereitet werden, da die wertvollen Nährstoffe sonst ausgespült werden könnten.

TIPP: Kartoffeln (Vitamin B1), Fenchel (Folsäure) und Vollkornreis (Vitamin B6) lieber schonend dampfgaren als kochen.

 

Fazit

Die Rolle der Vitamine im Körper ist sehr vielseitig und komplex, daher sollte umso mehr Aufmerksamkeit diesem Thema geschenkt werden, denn Fakt ist auch, dass viel mehr Menschen unter einem Vitaminmangel leiden, als an einem Vitaminüberschuss.




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7 Kommentare

Zum Kommentar-Formular springen

  1. Zaxumo

    Hallo!
    Schöner Beitrag, allerdings heißt es „Folsäure“ und nicht „Folensäure“. Zudem ist es eher als Vitamin B9 bekannt, als unter B11… was aber nicht falsch ist ;)

    Liebe Grüße!

    1. Peter Böhm

      Hi, danke für den Hinweis.. gleich ausgebessert! ;)
      Liebe Grüße,
      Peter

  2. Florian Duller

    Ich denke wenn ein Mangel besteht dann doch am ehesten beim Vitamin D oder?

  3. Findor Herzog

    Hi Florian!

    Das mit dem Vitamin D ist schon richtig, aber eben nicht nur. Gerade bei Sportlern ist es sehr wichtig, dass sie ihrem Körper ausreichend Vitamine zuführen und vor allem aufeinander abgestimmte Vitamine. Was beim Thema Vitamine und Nahrungsergänzung viel zu wenig bedacht wird, sind die Wechselwirkungen von verschiedenen Stoffen. Es gibt Vitamine, die brauchen andere Vitamine damit sie im Körper überhaupt erst ihre Wirkung entfalten können. Beim Vitamin D zum Beispiel brauchst du K2. Und es gibt sogar Vitamine, die schädlich sind, wenn man von ihnen allein zu viel nimmt. Ich nehme deshalb Kombinationsprodukte.

  4. Senta

    Hai, wo bekommt man denn mehr und Gute Informationen zum Thema B Vitamine. Welche Nahrungsergänzungsmittel zu empfehlen sind etc. Laut Bluttest ist bei mir alles in Ordnung, doch leider leider ich mittlerweile unter stärker müdigkeit. Langanhaltendem Muskelkater, schlechtem Schlaf, Antriebslosigkeit, Appetitlosigkeit, trockene Haut etc. Ich nehme zur Zeit Calcium Verla aktiv..

    1. Peter Böhm

      Hallo Senta,
      in Sachen Multivitamin und Multimineral verwende ich dieses Produkt… Hab damit sehr gute Erfahrungen bisher gemacht.
      Liebe Grüße,
      Peter

      1. Senta

        Hallo Peter, Super…. lieben Dank

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