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Getreide – wertvolles Nahrungsmittel für Kraftsportler?

Getreidekorn

Alle Menschen waren Kannibalen, glaubten die alten Ägypter, bis der Gott Osiris ihnen Nachhilfestunden im Getreideanbau gab. Erfahre in diesem Artikel einige Vorteile von Getreide im Kraftsport und warum das Getreide ein besonders gesunder Energiespender ist.

 

Was steckt im Korn?

Helle Semmeln, Toast oder Nudeln machen nicht satt. Außer es wird so viel davon gegessen, bis der Magen sich gut gefüllt anfühlt. Vollkornprodukte machen schneller satt. Beim Getreidekorn unterscheidet man:

  • Mehlkörper,
  • Aleuronschicht, 
  • Keimling und
  • Randschichten.

Der Mehlkörper nimmt rund 80% des Korns in Anspruch und besteht aus Stärke.

Bei der Stärke handelt es sich um ein sättigendes Kohlenhydrat, das im Darm nur langsam in die einzelnen Zuckerbausteine aufgespalten und vom Blut aufgenommen wird.

Die Stärke im Korn sorgt somit für einen gleichmäßigen Blutzuckerspiegel, was wiederum es Dir ermöglicht, beim Sport mehr Ausdauer und Kraft zu mobilisieren.

Der Mehlkörper ist von der Aleuronschicht umschlossen, die vorwiegend Eiweiße und wertvolles Fett zu bieten hat.

In einer Rundung des vollen Korns versteckt sich der Keimling. Er glänzt mit seinen lebensnotwendigen, ungesättigten Fettsäuren, die als Schutz vor Herz- und Kreislauferkrankungen bekannt sind.

Das Problem mit dem Weißmehl

Leider wird bei der Herstellung des beliebten Weißmehls der Keimling samt Randschichten (Kleie) abgetrennt und als Viehfutter verwendet. Während die Tiere optimal ernährt sind, gehen für den Menschen Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe verloren.

Ballaststoffe sorgen zusammen mit Flüssigkeit für eine geregelte Verdauung. Welche Ironie, denn bei Verstopfung gilt Weizenkleie als natürliche Abführhilfe. Da kann man doch gleich eine Scheibe Vollkornbrot essen und bekommt alles Gesunde einschließlich guter Verdauung komplett.

Wie bewahrt man Getreide am besten auf?

Generell lassen sich Getreide und Getreideprodukte wegen ihres niedrigen Wassergehaltes sehr gut länger aufbewahren. Am besten stellt man sie in der Originalpackung in einen gut belüfteten Speiseschrank oder Vorratsraum.

Eine Temperatur zwischen 15 und 25 Grad Celsius ist günstig. Auf jeder Packung steht ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Im Küchenschrank vergessene Tüten mit Hafergrütze oder Grieß wandern am besten in den Müll. Überlagerte Getreideprodukte werden ranzig und schmecken bitter. Dies ist auf den Fettabbau durch die Enzyme des Keimlings zurückzuführen.

Stehen Getreidetüten neben intensiv riechenden Gewürzen, Kaffee oder Waschpulver, schmeckt der Pfannkuchen plötzlich seltsam. Diese Duftnote kannten die alten Ägypter, Griechen und Römer zwar noch nicht, doch sie lagerten Getreide ihrer Zeit angemessen, nämlich in trockenen, luftdurchlässigen Tongefäßen.

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Fazit

Cerealien oder Getreide gehört seit Jahrtausenden zur Nahrungsgrundlage der Menschen. Sogar Steuern und Tribute mussten in Form von Getreide entrichtet werden. Früher als Brei oder Fladenbrot verspeist und häufig genug das einzig Essbare, ist Vollkornbrot oder das beliebte Müsli, ein idealer Energiespender für den Start in den Tag.

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