Kitesurfen für Anfänger – die wichtigsten Infos & Tipps

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Kitesurfen für Anfänger

Meterhohe Wellen reiten, mit dem Wind fliegen und den Rest der Welt völlig vergessen? Beim Kitesurfen ist das möglich! Die coole Wassersportart fordert sowohl Konzentration, als auch Ausdauer und Kraft. Um die perfekte Symbiose zwischen Dir, dem Board und Deinem Kite zu schaffen, bedarf es einiges an Zeit und Übung. In diesem Beitrag möchte ich Dir erklären, wie Du als Anfänger am leichtesten mit dem Kitesurfen anfängst…

 

Was ist Kitesurfen?

Das Kitesurfen ist eine junge Sommersportart, die sich innerhalb kürzester Zeit zu einem wahren Trend entwickelt hat und bald sogar olympisch wird. Ähnlich, wie beim Wellenreiten mit dem normalen Surfbrett steht der Sportler hier auf einem Kiteboard und hält gleichzeitig seinen Kite – eine Art Lenkdrachen – in den Händen.

Die Faszination für das Arbeiten mit der Natur und den sich stets ändernden Außenbedingungen ist für die meisten wohl der Hauptgrund für die Leidenschaft zum Kitesurfen. Ist der perfekte Zeitpunkt erreicht, kann ein Surfer mithilfe seines Kites und den Wellen mehrere Meter hoch springen und atemberaubende Stunts in der Luft ausführen.

Kitesurfen für Profis

 

Tipps, um mit dem Kitesurfen zu beginnen

Wer das Kitesurfen lernen möchte, sollte einfach damit beginnen – wenn Du körperlich und geistig fit bist, ist das ohne Probleme möglich. Unabhängig vom Alter oder vorher gesammelten Erfahrungen sollte man aber ausreichend Geduld mitbringen.

Oftmals benötigt man mehrere Stunden bis man das allererste Mal auf einem Board steht. Bist Du vorher bereits Snowboard gefahren oder schon einmal gesurft, fällt es Dir sicherlich wesentlich leichter, Wettereinflüsse und das Verhalten des Boards einschätzen zu können.

Spannendes Video zum Thema Kitesurfen lernen

 

Wo kann man das Kitesurfen lernen?

Anfänger sollten das Kitesurfen zunächst mit professioneller Anleitung austesten. Es ist sehr wichtig, zu verstehen, wie sich Board, Kite und Wellen bei bestimmten Gegebenheiten verhalten. So lernst Du schnell, Dich selbst, Deine Umwelt und mögliche Gefahren einschätzen zu können.

Zunächst lernt man bei Kiteschulen den Umgang mit den Materialien auf stillliegenden Gewässern mit wenig Wind. Hier werden erst einmal der richtige Umgang mit Board und Kite, sowie das korrekte Paddeln und Aufstehen auf dem Board erlernt.

Auch sollten die Wassertemperaturen hierbei nicht zu niedrig sein. Daher bieten sich die Monate Mai bis September am ehesten an, um sich bei einer Kiteschule anzumelden.

TIPP: Auf dieser Seite findest Du viele weitere Infos und Tipps zum Kitesurfen!

 

Kitesurfen – diese Grundausstattung brauchst Du

Ist Deine Leidenschaft für das Kitesurfen erst einmal entfacht, möchtest Du Dir auf Dauer bestimmt eine eigene Grundausstattung anschaffen. Diese kann nicht nur immer und überall genutzt, sondern auch genau auf Deine Bedürfnisse zugeschnitten werden.

Erst wenn man erkannt hat, mit welchem Board und Kite man am besten zurechtkommt, fängt das Kitesurfen erst so richtig an Spaß zu machen!

1. Der Kite

Was das Kitesurfen vom regulären Surfen unterscheidet, ist auf den ersten Blick der Kite, welcher mit seinem Segel über dem Kitesurfer schwebt und dazu genutzt wird, den Wind bestmöglich auszunutzen. Anfänger nutzen in den meisten Fällen Tubekites, welche Ein- und Auslassventile zum Aufpumpen des Kites verbaut haben.

Welche Form Dein Kite haben sollte erfährst Du von einem erfahrenen Surfer in der Kiteschule und durch das einfache Austesten unterschiedlicher Modelle. Die bekanntesten Shapes heißen:

  • C-Kites,
  • Bow Kites,
  • Delta Kites und
  • Soft Kites.

2. Das Kiteboard

Genau wie es beim Kite der Fall ist, sind auch die Eigenschaften des Boards entscheidend für den Spaßfaktor. Das Kitebrett sollte wie die Faust aufs Auge zu Dir passen, weshalb die Wahl oft mehrere Testläufe braucht. Die Unterschiede bei einem Twintip-Board liegen dabei vor allem in:

  • der Form,
  • Länge und Breite,
  • Biegsamkeit,
  • dem Umriss und der Wölbung.

3. Kleidung und Schuhe aus Neopren

Damit Du auch bei eisigen Temperaturen Kitesurfen gehen kannst, solltest Du Deine Funktionskleidung richtig auswählen. Anzüge und Schuhe aus Glatthaut Neopren halten hierbei besonders warm und schützen Dich ebenfalls vor starken Winden und Verletzungen. Im Sommer reichen hingegen Neoprenanzüge ab 2 mm Dicke.

 

Fazit

Wie in jedem Sport, brauchst Du auch als Kitesurf-Anfänger Geduld, bis Du diese Wassersportart richtig erlernt hast. Für den nächsten Strandurlaub kannst Du aber schon mal Ausschau halten nach einer Kite-Schule, einem Kite-Urlaub oder einer Kite-Safari.

Wenn Du also das Gefühl mit dem Wind zu fliegen, das Wasser und die Geschwindigkeit liebst, dann wirst Du mit dem Kitesurfen eine Menge Spaß haben und Dich schnell verlieben!


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