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Muskelschmerzen – wertvolle Tipps bei schmerzenden Muskeln

Muskelschmerzen

Hattest Du gestern ein richtig hartes Workout? Doch heute tut Dir alles weh? Muskelschmerzen nach dem Training sind keine Seltenheit! Das fängt bei einem leichten und harmlosen Muskelkater an, kann sich aber auch schnell zu einem Muskelfaserriss entwickeln, der operativ behandelt werden muss. Daher erfährst Du in diesem Beitrag, was Dir bei akuten Muskelschmerzen wirklich hilft!

 

Um welche Muskelschmerzen handelt es sich?

Zuerst solltest Du Dir Gedanken machen um welchen Muskelschmerzen sich es handelt und woher sie kommen. Hattest Du am Vortag ein hartes Training wird es sehr wahrscheinlich ein Muskelkater sein. Bist Du gestürzt oder ist Dir eine schwere Hantel auf Deinen Oberschenkel gefallen, dann kann es sich auch um eine Muskelprellung handeln.

Aber auch ein Muskelfaserriss, ein Muskelkrampf oder muskuläre Dysbalancen können schmerzende Muskeln verursachen. Was Du dagegen tun kannst erfährst Du in den folgenden Absätzen.

Achtung: Bist Du Dir nicht sicher oder kannst Du es Dir absolut nicht erklären woher der Schmerz kommt, dann ist die beste Option der Weg zum Arzt!

 

Muskelschmerz Nr. 1 der Muskelkater

Beim Muskelkater kommt es durch eine Überlastung der Muskulatur zu kleinen Rissen im Muskelgewebe. Sie treten besonders nach längeren Sportpausen oder bei ungewohnten Bewegungsabläufen auf.

Ein Muskelkater ist grundsätzlich harmlos und verschwindet je nach Ausprägung innerhalb von einem Tag bis 2 Wochen. Dauert ein Muskelkater länger an als 2 Wochen, dann solltest Du unbedingt einen Arzt aufsuchen! Auch Beachten solltest Du, dass verkaterte Muskeln verletzungsanfälliger sind! Daher gilt: Kein Training mit Muskelkater!

TIPP: Viele weitere interessante Infos zum Thema Muskelkater findest Du auch in diesem Beitrag: “Was hilft gegen Muskelkater? Vorbeugung & Behandlung
.

– Was kannst Du aktiv bei Muskelkater tun?

Grundsätzlich, wenn Du ständig starken Muskelkater nach dem Training hast, solltest Du das Volumen reduzieren! Umso mehr Sätze Du machst und umso schwere die Gewichte sind, umso stärker wird auch der Muskelkater danach sein.

Meine Empfehlung: Umso schwerer die Gewichte sind und umso mehr Du an Deine körperlichen Grenzen gehst, umso niedriger sollte die Satzzahl pro Muskelgruppe sein!

Sind die Muskelschmerzen in Form eines Muskelkaters allerdings erst einmal da, hilft nur eines und zwar die Durchblutung fördern, um dadurch die Regeneration zu unterstützen. Möglichkeiten dafür sind:

TIPP: Ein bewährtes Hausmittel gegen Muskelkater ist auch das Einreiben mit Franzbranntwein, welcher meist Latschenkiefer und/oder Menthol enthält. Auch die regelmäßige Einnahme von MSM kann helfen Muskelkater zu verringern.

 

Muskelschmerz Nr. 2 – der Muskelkrampf

Muskelkrämpfe können viele Ursachen haben, bei Sportlern jedoch entstehen Muskelkrämpfe häufig nach einem intensiven und ausgiebigen Muskeltraining. Ein gutes Beispiel sind hier auch Fußballer, sie bekommen meist in den letzten Spielminuten Krämpfe in der Beinmuskulatur.

Normalerweise sind Muskelschmerzen in Form eines Muskelkrampfes harmlos und verschwinden auch nach einigen Sekunden wieder. Krämpfe die jedoch häufig wiederkehren sollten von einem Arzt untersucht werden!

– Was hilft bei Muskelkrämpfen?

  • Aufwärmen vor dem Training, vorsichtiges Dehnen nach dem Training und regelmäßige Massagen können Muskelkrämpfe vorbeugen.
  • Auch sollte immer darauf geachtet werden, dass während dem Muskeltraining viel getrunken wird. Dies ist unter anderem auch wichtig, um den Elektrolythaushalt im Gleichgewicht zu halten.
  • Auch wenn es wissenschaftlich nicht bestätigt ist, kann in manchen Fällen die Einnahme von Magnesium Produkten über einen längeren Zeitraum, Muskelkrämpfe vorbeugen.

 

Muskelschmerz Nr. 3 – die Muskuläre Dysbalance

Die Muskuläre Dysbalance entsteht vor allem durch einseitige Belastungen bei der Arbeit oder im Alltag. Dabei kommt es zu Fehlhaltungen und Überlastungen mit entsprechenden Muskel-Verspannungen. Muskuläre Dysbalancen können aber auch entstehen, wenn Muskeln unterschiedlich trainiert werden.

Trainierst Du beispielsweise regelmäßig Deinen rechten Bizeps mit mehr Gewichten und Wiederholungen als den Linken, so können auf Dauer eben solche muskulären Dysbalancen entstehen!

– Was hilft bei einer muskulären Dysbalance?

  • Verkürzte Muskeln sollten regelmäßig gedehnt werden.
  • Trainierst Du die linke und rechte Körperhälfte unabhängig voneinander, dann solltest Du immer mit der schwächeren Seite beginnen, um danach mit der stärkeren Seite dieselbe Wiederholungsanzahl zu machen.
  • Gegen bestehende Muskelschmerzen und Verspannungen können Massagen und Wärme helfen.

 

Muskelschmerz Nr. 4 – die Muskelprellung

Die Muskelprellung entwickelt sich durch einen Stoß oder Schlag auf die Muskulatur und macht sich durch einen kurzen und heftigen Schmerz bemerkbar. Dabei bildet sich üblicherweise rasch ein Hämatom (Bluterguss).

War der Muskel dabei angespannt kann die Prellung oberflächlich verlaufen. Bei einem entspannten Muskel reicht die Prellung oft bis an den Knochen und kann sehr schmerzhaft sein!

– Was hilft bei einer Muskelprellung?

Mediziner empfehlen hier die sofortige Anwendung der PECH-Regel:

  1. Pause machen
  2. Eis auflegen
  3. Compression / Druckverband anlegen
  4. Hochlagern
    .

TIPP: Ein bewährtes Hausmittel bei Schmerzen durch eine Muskelprellung ist auch das Einreiben mit einer Salbe bestehend aus Beinwell, Arnika und Latschenkiefer!

 

Muskelschmerz Nr. 5 – der Muskelfaserriss

Bei einem Muskelfaserriss handelt es sich um eine ernste Verletzung. Dafür ist oft ein fehlendes Aufwärmen verantwortlich! Die Fasern des Muskels sind dann nicht nur gedehnt, sondern gerissen und einzelne Muskelzellen werden zerstört. Es kommt zu einer Einblutung.

– Sofortmaßnahmen bei einem Muskelfaserriss sind:

Sofortige Anwendung der oben beschriebenen PECH-Regel und danach ab zum Arzt, um eine Ultraschall-Untersuchung durchführen zu lassen. Man kann dadurch einen Muskelfaserriss von einer Muskelprellung unterscheiden.

Der Arzt muss dann über die weitere Behandlung und über eine mögliche Operation entscheiden!

 

Fazit

Muskelschmerzen sind behandelbar! Wichtig ist sich darüber im Klaren zu sein, um welche Muskelschmerzen es sich handelt. Bist Du Dir dabei nicht sicher, solltest Du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

Auch können Muskelschmerzen hauptsächlich vorgebeugt werden, indem man nicht blind drauflos trainiert und sich dabei heillos überschätzt. Die meisten Muskelschmerzen entstehen nämlich in Folge von Überbelastung oder falscher Ausführung!

 

Hattest Du auch schon Muskelschmerzen? Was hat Dir dabei geholfen?

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Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.aesthetics-blog.com/muskelschmerzen/

1 Kommentar

  1. Avatar for Peter Böhm
    Thomas

    Hallo

    ich habe etwas neues gegen Muskelschmerzen in unserer Crossfit Gruppe kennen gelernt. Es heisst Powergel Hot von Zec+ und hat mir gut bei Nackenschmerzen und am Bizepsansatz geholfen. Auftragen und dann spürt man schon Kühle oder Wärme oder so. Hilft mir echt gut. Grüsse Thomas

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