Gewichthebergürtel – Vorteile, Nachteile und die richtige Anwendung

Gewichthebergürtel

Warum mit einem Gewichthebergürtel trainieren? Hast Du Dir diese Frage auch schon einmal gestellt? Ist dieser Gürtel wirklich wichtig beim Training oder einfach nur ein modisches Detail? Wie funktioniert ein Gewichthebergürtel und welche Vor- und Nachteile bietet er? All diesen Fragen werde ich in diesem Beitrag beantworten, also los geht’s!


 

Was ist ein Gewichthebergürtel?

Ein Gewichthebergürtel, auch Trainingsgürtel, Powerlifting-Gürtel oder Fitness-Gürtel genannt, ist ein hochfunktionales Trainingszubehör, das beim Heben größerer Lasten erleichternd wirken soll. Somit soll der Körper von Verletzungen, vor allem im unteren Rücken und im Bereich der Bandscheiben, geschützt werden.

Es handelt sich je nach Nutzung um einen Gürtel mit unterschiedlicher Breite. Beispielsweise darf bei einem Gewichtheben-Wettkampf die maximale Breite des Gewichthebergürtels maximal 12 cm betragen. Doch auch breitere Produkte werden für verschiedene Zwecke hergestellt, etwa beim Powerlifting oder im Bodybuilding.

Beim Heben von schweren Gewichten, werden meist Trainingsgürtel Trainingsgürtel aus Leder oder aus stabilen synthetischen Materialien verwendet. Diese werden während der Nutzung eng angelegt, um den Bauchinnendruck zu erhöhen.

Genau dieser Vorgang sorgt für die erhöhte Stabilität. In Pausen wird der Gewichthebergürtel üblicherweise abgelegt oder zumindest gelockert.


 

Wer verwendet einen Gewichthebergürtel?

Insbesondere beim Bodybuilding, Gewichtheben, Kraftdreikampf, Steinheben und in Leichtathletik-Disziplinen wie Kugelstoßen, werden Gewichthebergürtel am häufigsten verwendet. Dieser Gürtel ist bei optimaler Ausführung sehr stabil und führt damit zu einer automatisch gesünderen Haltung.

Aber nicht nur Kraftsportler verwenden Gewichthebergürtel, auch schwer hebenden Arbeitnehmer wissen die Vorteile eines Fitness-Gürtels zu schätzen.

Arbeitnehmer? Ja genau, denn auch Möbelpacker nutzen gerne solche Gewichthebergürtel, um die enormen Belastungen während eines gewöhnlichen Arbeitstages abzufedern.

Gewichthebergürtel beim Kreuzheben

 

Was sind die Vorteile eines Gewichthebergürtels?

Von den Vorteilen der Nutzung eines Gewichthebergürtels profitieren vor allem fortgeschrittene Kraftsportler, die mit sehr schweren Gewichten arbeiten. Kreuzheben oder Kniebeugen sind dabei die häufigsten Trainingsübungen, wo ein solcher Gewichthebergürtel zum Einsatz kommt.

Insbesondere die schützende Funktion bei regelmäßig sehr hohen Belastungen, wie es beispielsweise beim Powerlifting der Fall ist, macht den Gewichthebergürtel zu einer sinnvollen Ergänzung beim Training.

Durch den erhöhten Bauchinnendruck helfen Gewichthebergürtel zudem auch dabei mehr Gewichte zu bewegen. Das ist sicherlich in einer Wettkampfsituation sehr von Vorteil.

Zusammengefasst bedeutet das also, dass ein Gewichthebergürtel nichts für Anfänger ist und erst bei schweren Gewichten eingesetzt werden sollte. Als Beginner bietet ein solcher Trainingsgürtel mehr Nachteile, welche Du im nächsten Absatz erfährst!


 

Welche Nachteile hat ein Gewichthebergürtel?

Zu den Nachteilen des Gewichthebergürtels zählen vor allem wissenschaftliche Gesichtspunkte. Diese zweifeln nämlich den nachhaltigen Nutzen von Gewichthebergürteln an.

Eindeutige Studien welche belegen, dass ein Gewichthebergürtel beim Training schädlich ist, gibt es allerdings auch nicht. Schließlich verringern sie einerseits die Belastung, haben jedoch andererseits den Nachteil, dass der diastolische Blutdruck ansteigt.

Zudem vermittelt ein Trainingsgürtel das Gefühl von falscher Sicherheit. Das führt zu einer Erhöhung des Verletzungsrisikos durch das Eingehen manch unnötiger Risiken während der Übungen, etwa durch zu hohe Gewichte.

Ebenso müssen die Übungen nach wie vor technisch korrekt ausgeführt werden. Deine Rumpfmuskulatur sollte die nötige Stabilität von selbst aufbringen können, nicht nur künstlich mithilfe eines Gewichthebergürtels, da sie sonst unterentwickelt bleibt.

TIPP: Damit der untere Rücken nicht zu einer Deiner größten Schwachstellen wird, empfehle ich Dir grundsätzlich auf einen Gewichthebergürtel zu verzichten. Ausnahmen gibt es jedoch! Beispielsweise das Heben von sehr schweren Gewichten beim Kreuzheben oder eben beim Kniebeugen.

 

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Fazit

Die Frage “Gewichthebergürtel ja oder nein?” ist keine einfache Frage. Nachdem Du diesen Beitrag aufmerksam durchgelesen hast, kennst Du nun alle Vor- und Nachteile. Ob für Dich ein Gewichthebergürtel sinnvoll ist oder ob Du besser darauf verzichtest, musst Du selber entscheiden.

Insbesondere fortgeschrittene Athleten möchten nur selten ohne einen Trainingsgürtel schwere Gewichte bewegen, da dieser eben vor allem bei extremer Belastung, den unteren Rücken schützt.

Sobald er von Anfängern genutzt wird, können diese Vorteile schnell ins Negative umkehren. Ich empfehle daher Anfängern auf einen Gewichthebergürtel beim Training zu verzichten!

 

Was ist Deine Meinung zum Thema Gewichthebergürtel?
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2 Kommentare

  1. Ich benutze den Gewichthebergürtel auch nur beim Kreuzheben und Kniebeugen für alles andere ist er unnötig finde ich!
    Mein Kollege trainiert ganz ohne Gürtel hat aber öfters leichte Schmerzen im unteren Rückenbereich. Mit Gürtel glaube ich ist die Verletzungsgefahr echt niedriger.

  2. Interessanter Artikel!
    Ich denke, dass ein Gewichthebergürtel echt von Vorteil sein kann. Die Belastung wird so einfach niedriger und dementsprechend ist es auch sicherer. Natürlich kommt es auf den individuellen Typ an.

    LG, Leon

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