Hightech Sportbekleidung – die besten Materialien für Fitness- & Kraftsportler

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Fitness und Muskeltraining macht am meisten Spaß, wenn rundherum alles stimmt. Das beginnt mit dem perfekten Trainings- und Ernährungsplan und reicht bis hin zur coolen und hochwertigen Hightech-Sportbekleidung. Erfahre daher in diesem Beitrag, welche Materialien sich am besten für Fitness- und Kraftsportler eigenen und welche sogar Deine Leistung im Training steigern können…

 

Welche Funktionen hat eine Hightech Fitnessbekleidung?

So wie der Wanderer ultraleichte Trekking-Ausrüstung verwendet und der Jogger die besten Laufschuhe, so ist es für Kraft- und Fitnesssportler genauso wichtig, dass die Sportbekleidung die entsprechenden Funktionen erfüllt.

  • Atmungsaktivität und
  • optimaler Feuchtigkeitstransport,
  • reibungslose Anpassung an den Körper und
  • Farbechtheit.

Diese 4 Punkte gehören jedoch zu den allgemeinen Ansprüchen an moderner Funktionskleidung.

Neben funktionellen Aufgaben soll die Sportkleidung aber auch im Trend liegen und cool aussehen. Schließlich will man auch während des Trainings eine gute Figur abgeben und sich frei und beweglich fühlen.

TIPP: Mein Favorit, was Qualität und Design angeht, ist die Sportbekleidung von Puma! Weitere hochwertige und coole Marken sind aber auch Nike und Under Armour!


 

13 Stoffeigenschaften, die hochwertige Sportbekleidung mitbringen sollte

  • angenehm auf der Haut liegen, nicht haften
  • nicht einengen, sondern jede Bewegung zulassen
  • wärmen und kühlen (thermoregulierend)
  • Schweiß optimal aufnehmen bzw. ableiten
  • keine Geruchsbildung entwickeln
  • farbbeständig sein
  • strapazierfähig und reißfest
  • weicher Griff (nicht kratzend)
  • knitterresistent und pflegeleicht
  • sportarttypisches Outfit, individuell zusammenstellbar
  • fachmännische Schnittführung
  • geschmackvolle Farbgestaltung
  • coole Aufdrucke oder motivierende Schriftzüge

 

Welche sind die besten Materialien für Fitness- und Kraftsportler?

Für die Auswahl beim nächsten Kauf Deiner Fitnessbekleidung, könnten Kenntnisse über die folgenden Materialien sehr hilfreich sein!

1. Baumwolle

– reine Baumwolle

Die reine Baumwolle ist eine Naturfaser und wegen ihrer leichten und atmungsaktiven Beschaffenheit ein bevorzugter Stoff. Sie kann Feuchtigkeit in großer Menge, bis 20% ihres Eigengewichtes aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen und bis zu 65% ohne zu tropfen. Dadurch wird die Baumwolle schwerer und klebt und kühlt am Körper.

Nachteil: Dabei kann ein unangenehmes Körpergefühl entstehen, das bis zur Unterkühlung führen kann. Sie trocknet schwer und ist für Trainingskleidung nur bedingt tauglich.

Außerdem ist sie in dieser Form nicht knitterresistent und kann beim Waschen einlaufen. Durch Veredeln, wie zum Beispiel Merzerisieren oder Aufrauen, können jedoch u. a. Warmhaltevermögen, Reißfestigkeit und Knitterresistenz verbessert werden.

– Baumwollmischgewebe

Beim Baumwollmischgewebe, wie beispielsweise Baumwoll-Stretch, werden die hohen Trageeigenschaften natürlicher Fasern mit den Vorteilen der Kunstfasern zusammengeführt. Damit werden Passform und Komfort der Funktionskleidung optimiert.

 

2. Synthetische Fasern

– Elasthan

Die synthetische Faser Elasthan (Lycra, Dorlasthan) dient dazu, die Materialien perfekter zu gestalten. Elasthan ist extrem dehnbar, formbeständig und pflegeleicht. Bis zum Siebenfachen ihrer Länge können Elastikfäden ausgedehnt werden und sich dann wieder auf ihre ursprüngliche Länge zurückziehen.

Elasthan ist die ideale Kombifaser, die nur selten allein verarbeitet wird. Sie verleiht den Stoffen dauerhafte Elastizität, macht sie strapazierfähig und rüstet sie knitterarm und pflegeleicht aus.

– Polyamid

Eine weitere Chemiefaser ist das Polyamid (bekannt als Perlon, Nylon, Helanca) Sie ist herrlich leicht und trotzdem extrem reißfest, knitterresistent und pflegeleicht. Das Wasser perlt am Gewebe fast vollständig ab, weshalb sie gerne für Outdoor Funktionskleidung eingesetzt wird.

– Polyester

Auch Polyester (Trevira, Diolen, Dacron; Tercal) gehört zu den synthetischen Fasern. Ihre glatte gleichmäßige Struktur kühlt angenehm auf der Haut. Durch Texturieren werden die Textileigenschaften verändert.

So wird eine erhöhte Feuchtigkeitsaufnahme bei besserem Feuchtigkeitstransport, sowie ein besserer Lufteinschluss erreicht. Der typische Glanz wird vermindert. Das Gewebe bekommt einen angenehmeren Griff und höheren Tragekomfort.


 

Leistungssteigerung mittels Hightech-Kompressionskleidung?

Kompressionskleidung passt sich dem Körper an und bietet 100% Bewegungsfreiheit. Gleichzeitig kann durch diese spezielle Hightech Sportbekleidung die Leistung beim Training gesteigert werden.

Du fragst Dich wie? Ganz einfach,

mittels Kompression wird das Herz-Kreislauf-System positiv stimuliert. Während die Blutzirkulation im Körper steigt, wird das Stoffwechselprodukt Laktat zügiger abgebaut und die Regenerationszeit für den Muskel verkürzt sich.

Für die Thermoregulierung sorgen Einsätze aus Netzstoff, die zum Beispiel am Rücken und unter den Achseln eingefügt sind. Die so erhöhte Atmungsaktivität trägt einerseits dazu bei, den Körper warm zu halten und ihn andererseits vor Überhitzung zu schützen.


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6 Kommentare

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  1. Hi Peter,

    ich habe auch schon einiges an Materialien gehabt, komme allerdings immer wieder zur Baumwolle zurück. Mit Polyamid und Polyester komme ich überhaupt nicht klar. Ich fühle mich nicht wohl und habe immer das Gefühl unangenehmer zu schwitzen. Ist halt ein persönliches Empfinden, dass in meinem Umfeld kaum einer nachvollziehen kann ;)

    Kompressionsbekleidung habe ich selber noch gar nicht ausprobiert, aber mitbekommen, dass diese seit einiger Zeit auch im Kraftsport immer mehr promotet wird. Hast du selber schon Erfahrung damit gemacht? Gibt es wirklich einen merkbaren Unterschied?

    Beste Grüße
    Tony

  2. Guter Artikel zum Thema. Gerade bei sehr schweißtreibenden Sportenarten wie Laufen würde ich schon in gute Funktionskleidung investieren. Eben weil die Feuchtigkeit schneller von der Haut transportiert wird. Auch scheuert schlecht sitzende Kleidung gerne Mal. Und das wird dann auch echt unangenehm wenn auch stark schwitzt.

    Liebe Grüße, Nela

  3. Ich bevorzuge Polyamid, diese Faser ist perfekt für mein Lauftraining. Mit den anderen Stoffen komme ich nicht klar. Baumwolle klebt an mir das ich mich sehr unwohl fühle und Kompressionskleidung engt mich zu sehr ein.

    Viele Grüße Josef

  4. Baumwolle war Sportbekleidungs- Material der Wahl für mehr als ein Jahrhundert und ist heute nicht allein deshalb out weil es inzwischen Kunst-Stoffe mit besseren Eigenschaften gibt. Der Tragekomfort weichen Baumwollstoffs ist nach meinem Geschmack nach wie vor unerreicht- für ein relevantes Erlebnis nachteiliger Eigenschaften treibt mein Sport aber vermutlich nicht genügend Schweiß :)
    Also ich kann bei allen unzweifelhaften Vorteilen den Plastik-Fasern nichts abgewinnen und finde es sehr schade, daß die großen Hersteller kaum noch etwas anderes verwenden.

  5. Danke für die Erklärung. Ich finde es immer gut, wenn man diese hochwertigen Stücke bekommt. Andere fühlen sich an, wie eine Flagge in Trikot Form. Für Fahnen sehr gut aber nicht als Kleidungsstück… ;)

  6. Baumwolle hat viele Eigenschaften die es zum Spitzenprodukt in der Textilbranche machen. Auch die Sportbekleidung profitiert davon. Hier ein paar davon: Baumwolle ist kochfest. Das bedeutet, Baumwollprodukte können ohne Probleme einfach in der Waschmaschine gewaschen werden. Sogar hohe Temperaturen machen dem Gewebe nichts aus und somit verliert es nicht seine Form. Darüber hinaus ist Baumwolle wirklich leicht zu pflegen. Es werden keine besonderen Pflegeprodukte benötigt, sondern in den meisten Fällen reicht ein herkömmliches Waschmittel aus. Ein weiterer Vorteil von Baumwolle ist ihr Tragekomfort. Baumwolle ist sehr weich und angenehm auf der Haut zu tragen. Es kommt nicht, wie bei manch anderen Textilien, dazu, dass Baumwolle auf der Haut scheuert oder ähnliches. Baumwolle hat noch mehr Vorteile zu bieten. Der Stoff kann bis zu 10 Prozent gedehnt werden. Dies ist gerade bei Kleidung recht vorteilhaft und sorgt für einen guten Sitz, ohne das sich die Person eingezwängt fühlt. Baumwolle wird auch gerne im Bereich der Sportbekleidung verwendet. Das liegt daran, dass Baumwolle viel Feuchtigkeit aufnimmt. Rund 65 Prozent des Eigengewichts kann Baumwolle aufnehmen, aber schon ab 20 Prozent fühlt sich der Stoff wieder trocken an. Die Festigkeit des Stoffes ist bei Feuchtigkeit sogar noch besser als im trockenen Zustand.

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