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Joggen im Winter? Wertvolle Tipps beim Lauftraining in der Kälte

joggen im Winter

Egal welche Temperaturen draußen herrschen, joggen im Winter macht mir immer eine Menge Spaß! Aber ist es auch gesund bei Minustemperaturen den Puls hochzutreiben? Auf die Idee gebracht diesen Beitrag zu verfassen, hat mich Jahn von Fitvolution.de mit seiner Blogparade. In diesem Beitrag verrate ich Dir also einige Tipps, die Du beim Joggen im Winter beachten solltest!

 

Ist Joggen im Winter ungesund?

Keinesfalls! Joggen im Winter oder generell das Ausdauertraining auch bei kalten Temperaturen ist wichtig, um den Körper insgesamt gesund zu halten. Denn ein leistungsfähiger Herzmuskel ist auch im Kraftsport sehr wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden!

Im Winter ist jedoch der innere Schweinehund oftmals besonders groß. Dabei ist Joggen im Winter sehr sinnvoll, schon allein, um die überschüssigen Kalorien durch das Weihnachtsgepäck wieder los zu werden.

Oft herrscht auch Unsicherheit darüber, ob Joggen im Winter draußen bei Kälte ungesund ist oder nicht? Dabei beweisen uns die Langläufer und Skifahrer, dass es sehr gesund sein kann, im Winter viel an der frischen Luft zu sein.

Die menschliche Lunge kann auch bei Minusgraden noch gut funktionieren und die Kälte der Luft durch ein ausgeklügeltes System ausgleichen. Außerdem beugt Training im Freien auch im Winter Vitamin-D-Mangel vor.

Es garantiert, dass der Körper genug Sonnenstrahlen ausgesetzt ist, um das für die Knochen wichtige Vitamin zu produzieren. Und nicht zuletzt kann ein Lauf über Neuschnee ein wundervolles Erlebnis und ein guter Ausgleich zum Krafttraining im Fitnessstudio sein.

 

Joggen im Winter – die Vorteile im Überblick

  • Joggen im Winter trainiert effektiv das Herz-Kreislaufsystem und verbessert somit die Kondition.
  • Auch verbessert das Lauftraining im Winter das eigene Wohlbefinden, durch Ausschüttung von Glückshormonen.
  • Joggen im Winter stärkt das Immunsystem.
  • Wer im Winter läuft beugt Vitamin D-Mangel  vor.
  • Joggen im Winter an der frischen Luft kann eine Menge Spaß machen!

 

Wertvolle Tipps – das solltest Du beim Joggen im Winter beachten

Im Winter herrschen andere Konditionen beim Training als im Sommer. Wer im Winter in der freien Natur läuft, muss sowohl beim Training selbst, als auch bei der Ausrüstung mehr beachten, um nicht krank zu werden.

Wichtig beim Joggen im Winter ist es, sich besser und länger aufzuwärmen als im Sommer. Die Muskeln müssen vor dem eigentlichen Laufen aufgelockert werden, damit keine Zerrungen entstehen.

Allerdings sollte auch das Aufwärmen schon draußen geschehen, damit der Körper Zeit hat, sich an die Temperaturen zu gewöhnen.

Zudem sollte das Trinken nicht vernachlässigt werden. Bei Kälte ist das Durstgefühl niedriger, obwohl der Körper genauso viel Wasser ausschwitzt. Wer zu wenig trinkt läuft Gefahr zu dehydrieren.

Beim Auslaufen sollte hingegen im Winter gespart werden. Wenn der Körper zu lange im Freien wieder auskühlt, droht Erkältungsgefahr. Und auch bei der Planung der Strecke ist zu beachten, dass man diese durchjoggen kann und nicht streckenweise längere Pausen machen muss, auf denen man auskühlt.

Bei Neuschnee sollte die Strecke etwas verringert werden, da hier mehr Kraft für das Laufen aufgewendet werden muss. Der weiche Schnee hat einen ähnlichen Effekt wie der Sand am Strand.

Bei Temperaturen unter -10° Grad Celsius sollte das Lauftraining auf dem Laufband Zuhause oder  im Fitnessstudio vorgezogen werden, da es bei diesen Temperaturen im Freien zu Reizhusten kommen kann.

Beachte: Vor allem im Winter sollte man auf das eigene Körpergefühl hören, denn oft fühlt man sich bei Inversionswetterlage schlapper und sollte dann tatsächlich auf das Joggen im Winter verzichten.

 

Welche Ausrüstung eignet sich fürs Joggen im Winter?

Beim Laufen im Winter ist es wichtig, die richtige Bekleidung zu wählen. Wer sich falsch kleidet, kann auch hier schnell krank werden und sich erkälten. Auf Baumwolle beispielsweise, sollte komplett verzichtet werden. Vor allem bei der ersten Schicht Kleidung direkt am Körper, weil sich Baumwolle mit Schweiß vollsaugt und so den Körper zum Auskühlen bringen kann

Ein weiterer Fehler, den besonders viele Anfänger machen, ist sich zu warm anzuziehen. Beim Laufen steigt so die Körpertemperatur sehr schnell an und man schwitzt stärker als notwendig.

Tipp: Man sollte, wenn man aus dem Haus tritt, etwas frösteln, dann ist man ausreichend warm angezogen.

Beispiel für eine optimale Ausrüstung beim Joggen im Winter von oben nach unten:

  • Kopf: Über den Kopf geht die meiste Wärme verloren, daher sollte eine leichte Thermo-Laufmütze oder ein Stirnband im Winter zur Grundausstattung eines Joggers gehören. Wer im Dunkeln joggt, sollte auch eine Stirnlampe verwenden, um den Boden immer gut im Blick zu haben.
  • Hals: Den Mund- und Halsbereich kann man vor Wind und Kälte beim Joggen, mit einem atmungsaktiven Halstuch schützen.
  • Oberkörper: Beim Joggen im Winter sollten mehrere Schichten am Oberkörper getragen werden.

1. Für die ersten Schicht sollte auf Funktionskleidung zurück gegriffen werden, welche den Schweiß abtransportiert und die Haut trocken hält.

2. Darüber folgt eine Schicht, welche die Körperwärme isoliert, beispielsweise dieses Funktionsshirt.

3. Zum Schluss kann dann noch eine dünne Laufjacke getragen werden, welche vor Wind und Nässe schützt.

  • Hände: Die Hände kühlen beim Joggen im Winter schnell aus, daher sollten auch Handschuhe nicht fehlen.
  • Beine: Auch hier empfiehlt sich eine Laufhose mit schweißabweisender Wirkung.
  • Füße: Die Laufschuhe sollten eine gut profilierte Sohle haben, um glatte Stellen auf dem Boden auszugleichen.

laufschuh zum joggen im winter

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Fazit

Wer die oben genannten Tipps beherzigt, dem kann das Joggen im Winter eine Menge Spaß bereiten. Noch dazu ist das Lauftraining sehr gesund und stärkt das Immunsystem und das seelische Befinden. Ich persönlich liebe es durch verschneite Wälder zu laufen!

 

Joggst Du auch gerne im Winter bei kalten Temperaturen oder bevorzugst Du eher das Laufband im warmen Fitnessstudio?

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2 Kommentare

1 Ping

  1. Avatar for Peter Böhm
    Robin

    Im Winter ist immer wichtig, flexibel zu sein – während des Laufens wird einem eh warm, aber wenn man z.B. gezwungen ist dann mittendrin eine Pause zu machen, oder bei einem längeren Bergabstück oder wenn plötzlich Wind aufkommt, dann kann der Körper schnell auskühlen. Ich laufe im Winter daher immer mit einem Oberteil mit Tasche, sodass ich Handschuhe+Stirnband mitnehmen kann. Sinnvoll sind auch langärmlige Leibchen (sprich: Über die Handgelenke runter, evtl. mit Daumenschlaufe); aber nicht zu eng, dann kann man sie beim Laufen hochkrempeln. Dito die langen Hosen; bzw. ziehe ich oft warme Kniestrümpfe zu einer dnnen Hose an – die Strümpfe kann man dann runterrollen.

  2. Avatar for Peter Böhm
    Clara

    Ich laufe sogar lieber, wenn es kalt ist.! Toller Beitrag!

  1. Im Winter zum Training motivieren - Blogparade | Fitvolution

    […] Pingback: Joggen im Winter? Wertvolle Tipps für maximalen Spaß beim Laufen […]

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