Beine trainieren? 5 Gründe, die Dich überzeugen werden

beine trainieren

Beine trainieren, das brauchst Du nicht? In diesem Beitrag verrate ich Dir 5 krasse Gründe nennen, welche Dich überzeugen werden, in Zukunft das Beintraining nicht ausfallen zu lassen. Falls Du jedoch Deine Beine schon ausreichend trainierst, kannst Du hier noch einmal die Vorteile eines harten Beintrainings nachlesen!


 

Sag nein zu Discopumper und ja zum Beine trainieren!

Sogenannte Discopumper, welche nur den Oberkörper und eine Beine trainieren, um in der Disco möglichst breit auszusehen lehne ich grundsätzlich ab.

Sie verleihen dem Kraftsport einen schlechten Beigeschmack und erfüllen das Klischee eines Pumpers der nur trainiert, um das eigene Ego aufzubessern und hoffnungslos versucht bei den Frauen besser anzukommen.

Auch ich war zu Beginn meiner Kraftsportkarriere der festen Überzeugung, dass Beintraining absolut nicht notwendig sei, man spielt ja eh genug Fußball und das tägliche Treppensteigen bei der Arbeit/Schule wird schon ausreichen.

Dem ist nicht so, das musste ich dann auch relativ schnell einsehen!


 

5 gute Gründe, warum Beintraining genau so wichtig ist, wie Brusttraining

Beine trainieren Grund 1: Stichwort Symmetrie

Ich sehe oft in den Studios fleißig trainierende Personen, die auch gute Ergebnisse erzielen. Sie haben eine gut geformte Brust, breite Schultern und einen großen Bizeps, doch schaut man dann einen Meter tiefer, sieht man oftmals nur zwei schmächtige Beinchen.

Anfangs fällt das Ganze nicht so sehr ins Gewicht, aber nach einer Weile gelangt man einfach an einem Punkt, wo so schmächtige “Flamingo” Beinchen einfach nicht mehr zum Oberkörper passen. Das Ganze sieht dann als Gesamtpaket äußerst unsymmetrisch aus.

Der große Nachteil liegt aber nicht nur in der verminderten Ästhetik des Gesamtbildes, es wird auch extrem schwer, dieses Ungleichgewicht durch Beintraining wider zu korrigieren. Es kostet sehr viel Zeit und Kraft, diesen Rückstand später wieder aufzuholen.

Schmale Beinchen werden auch den Fokus auf diese ziehen. Die Leute in Deiner Umgebung werden Deinen Oberkörper zwar bewundern, sehen sie aber Deine schmalen Beine, wird das den Erfolg schmälern. Allein schon aus diesen Gründen lohnt es sich, auf jeden Fall das Beintraining nicht zu schwänzen!

 

Beine trainieren Grund 2: Stichwort Wachstumshormone

Um Muskeln aufzubauen, schüttet der Körper nach einem harten und intensiven Beintraining Wachstumshormone aus. Diese natürlichen anabolen (aufbauenden) Hormone sind etwas sehr wertvolles und jeder Kraftsportler möchte sie haben.

Das ist auch der nächste Grund, warum das Beintraining so wichtig ist. Wie viele Muskelaufbau-Hormone Dein Körper ausschüttet hängt stark von der Größe des Muskels ab, der trainiert wird.

Wenn Du zum Beispiel nur den Bizeps trainierst, der verhältnismäßig klein ist, schüttet der Körper weniger Wachstumshormone aus und somit werden auch die Erfolge kleiner sein.

Fakt ist: Der größte Muskel Deines Körpers ist die Rückenmuskulatur und die Beinmuskulatur und wie wir nun wissen, schütten diese auch die meisten Hormone aus. Wenn Du also sagst, Beine trainieren ist nicht für Dich, dann verschenkst Du wertvolle Wachstumshormone, die Deine gesamte Muskulatur besser wachsen lassen würden!

 

Beine trainieren Grund 3: Stichwort Körperspannung

Wer mit schweren Gewichten trainiert und Muskeln und Kraft aufbauen möchte, der braucht eine stabile Basis. Die Beinmuskulatur ist die größte Muskelgruppe in unserem Körper und bildet das Fundament.

Bist Du entschlossen ein schweres Gewicht zu bewältigen, so wird sich während der Übungsausführung Dein gesamter Körper anspannen, und besonders die Beinmuskulatur sorgt hierbei für eine gute Stabilität.

Bei vielen Muskelübungen, wie beispielsweise auch dem Bankdrücken, spannst Du unbewusst den Hintern und auch die Beinmuskulatur an. Diese wirken dann stabilisierend und Du wirst mit einer starken Beinmuskulatur das Gewicht leichter bewältigen können, obwohl Deine Beine nicht direkt etwas mit Deiner Brustmuskulatur zu tun haben.

Besitzt Du hingegen eine schwache Beinmuskulatur, wirst Du beim Kreuzheben, wo sehr viel Kraft auch aus den Beinen kommt, nie wirklich viel Gewicht bewegen können. Woraus wiederum resultiert, dass Du viel schwerer und Zeitaufwändiger eine gut ausgeprägte Rückenmuskulatur entwickeln wirst.

 

Beine trainieren Grund 4: Beine trainieren erhöht die Chancen bei Frauen

Es ist nicht gerade der dicke Beinbizeps, der Deine Chancen erhöht, sondern eher ein knackiger Hintern! Viele Frauen schauen auf des Mannes A**** und bei einem knackigen Hintern kann dieser ein sehr überzeugendes Argument sein.

Besonders beim Beintraining trainierst Du den Po-Muskel optimal mit und kannst ihn so von einem großen schwabbeligen Ding in einen knackigen und für die Frau anziehenden Blickfang umwandeln. Ebenso gilt das Selbe bei den Frauen, viele Männer finden trainierte Beine und einen runden trainierten Po besonders attraktiv!

Und sind wir mal ehrlich, wer trainiert nicht unter anderem auch wegen dem anderen Geschlecht?

Beine trainieren Beintraining

 

Beine trainieren Grund 5: Andere sportliche Aktivitäten

Eine starke Beinmuskulatur benötigt man nicht nur beim Sprinten oder im Fußball, wo die meiste Kraft aus den Beinen kommt – nein – auch in anderen Sportarten wie zum Beispiel Tennis, oder auch im Boxen.

Überall dort wo man mit den Händen schlägt oder wirft, ist eine starke Beinmuskulatur essenziell. Wie in Grund 3 schon erklärt, wirst Du auch in anderen Sportarten besser sein, wenn Du Deine Beine trainierst.

Ein Boxer der im Grunde nur hin und her hüpft, trainiert trotzdem seine Beinmuskulatur. Der Grund dafür ist einfach. Durch eine starke Beinmuskulatur besitzt ein Boxer automatisch auch eine bessere Schlagkraft.

Dasselbe beim Tennis –  hier wirst Du bei schwachen Beinen öfters den Ball nicht erwischen als Dein Gegner, der regelmäßig zum Beintraining ins Fitnessstudio geht.


 

Beine trainieren allein durch Fußball? Reicht das?

Nein! Wie wir alle Wissen wächst der Muskel am besten bei einem intensiven Muskeltraining im Wiederholungsbereich von 6-12. Das heißt, Du trainierst die Beine mit Gewichten wo Du an Deine persönlichen Kraft-Grenzen gehst und Du dadurch den Muskel jedes Mal aufs Neue den Reiz gibst zu wachsen.

Beim Fußball sehe ich keine 6-12 Wiederholungen, weil diese Sportart in den Ausdauerbereich fällt. Und wie wir alle Wissen ist Ausdauertraining und Muskelaufbautraining nicht das Selbe, schon gar nicht in Bezug auf Muskelwachstum!

 

Schlusswort

Ich hoffe Dir mit diesem Artikel einige gute Gründe FÜR das Beintraining aufgezählt zu haben. Vielleicht sehe ich ja nun öfters Trainierende an der Beinpresse oder beim Squatten! :)

TIPP: Du möchtest das Beintraining von Zuhause aus durchführen? In diesem Beitrag findest Du die 5 besten Beinübungen für das Beintraining Zuhause!



WEITERE INTERESSANTE BEITRÄGE

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.aesthetics-blog.com/5-gute-grunde-fur-dein-beintraining/

8 Kommentare

Zum Kommentar-Formular springen

  1. Die Beine trainiert man nicht, weil man im Club nicht sieht :D

  2. Hi, wie sieht es aus, wenn man wirklich eine gut ausgeprekte Beinmuskelatur hat. D.h. bei mir ist es so, dass meine Beine mega dick sind und ich daher nur leicht meine Beine beim Training intergriere. Jedoch lasse ich sie nicht weg, also trainiere ich nur bis zum Gefühl, dass es gleich richtig schwierig wird. Was hälst du davon? und wie kann ich am besten vorgehen, damit ich guten Muskelaufbau im oberen Bereich habe und dabei nicht zu extrem meine Beine aufbauen, denn dies führt dazu, dass ich wieder in meine Hosen nicht passe und dickeren Hintern haben. Vielen Dank im Voraus. :)

    1. Hallo Mario,
      Trainiere deine Beine richtig hart und wenn du an einem Level angekommen bist das dir gefällt dann behalte einfach das Gewicht bei und du wirst nicht weiter aufbauen.

      Ich rate dir aber sehr, dass du deine Beine entweder ganz oder gar nicht trainierst! Mach keine halben Sachen!

      Viele Grüße,
      Peter

  3. Never Skip Leg Day ;)
    Schöner Artikel, freue mich immer, wenn ich über die Wichtigkeit des Beintrainings lese.
    Auch wenn ich selber immer wieder Momente habe, in denen ich explizit keine Lust auf Squats habe: Das Gefühl die Übung durchgezogen zu haben, ist durch kaum etwas zu ersetzen!

    Das einzige Problem sind auf Dauer wohl die ständig schrumpfenden Jeans ;) Die Waden hängen dagegen leider hinterher und wollen nicht so richtig.

    Bezüglich anderer Sportarten:
    Mark Rippetoe hat in seinem Seminar unter anderem über Ausdauersportler (wohl insbesondere Radfahrer) gesprochen, die auf keinen Fall Squats machen wollen. Dies wohl aus irrationaler Angst dadurch langsamer zu werden.
    Marks passende Antwort: “Does a bigger motor slow the car down?” ;)

    Beste Grüße
    Tony

    • Avatar for Peter Böhm
    • Jonas Stickelbroeck on 12. Januar 2016 at 10:47
    • Antworten

    FEHLER: Der größte Muskel des menschlichen Körpers ist der Gesäßmuskel (gluteus maximus)

    1. Vom Volumen her richtig. Flächenmäßig ist jedoch der große Rückenmuskel der Größte! :P

  4. endlich man ein artikel der es auf den punkt bringt! ich versteh immer noch nicht warum so viele leute das beintraining vernachlässigen und sich stattdessen einen dysfunktionalen körper antrainieren wollen :D ich meine ganz im ernst: es kann doch auch nicht gesund sein 120kg drücken zu können, aber beine wie ein storch zu haben, mit denen man nicht mal 50cm hochspringen kann. ;)
    der fokus sollte viel mehr auf einem ausgewogenen training liegen – für anfänger heißt das sogar explizit ganzkörpertraining. darum finde ich auch diese “mysterisierung” des legdays so problematisch: man muss aus beintraining keine besondere ausnahme machen die einmal wöchtenlich passiert. :D beintraining gehört einfach zum trainingsplan dazu. fertig.

    grüße

    1. Tolles Statement Wolfgang, du sprichst mir aus der Seele! :D

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Teile diesen Beitrag mit einem Freund

Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Diese Website verwendet Cookies. Bitte klicken Sie auf Cookies "Akzeptieren", damit wir Ihnen das beste Surferlebnis bieten können.

Schließen